Montag, 20. Februar 2017

Traditionsgesellschaft mit Zukunft: Die familiäre Mükage wurde vor 80 Jahren aus der Taufe gehoben.Die Mülheimer Karnevalsgesellschaft hat für jede Generation etwas zu bieten

BilduntDie Mükage-Tanzgardistinnen (von links) Noelle Gatke, Nadine Begall, Michelle Krämer, Jenny Begall, Romina Weisbender und Charmaine Neumann.erschrift hinzufügen (Foto Mükage)
Die Mükage, die im Unionssaal an der Neustadtstraße ihren Kinderkarneval und ihren Närrischen Hausfrauennachmittag feiert, wurde im Februar 1937 von Willi Enaux und jecken Mitstreitern in der Saarner Gaststätte Rosendahl aus der Taufe gehoben. Damit ist sie die älteste existierende Karnevalsgesellschaft der Stadt.

Romina Weisbender (24) und Sabrina Uding (34), beide in der 30-köpfigen Tanzgarde aktiv, gehören zu den jungen Gesichtern der aktuell 120 Mitglieder zählenden Gesellschaft.

„Wir sind eine sehr familiäre Gesellschaft, die sich im Um- und Aufbruch befindet“, sagen die beiden Frauen der Ersten Großen Mülheimer Karnevalsgesellschaft.

Die Tanzgarden und die Müttergarde gehören zu den Aktivposten der Gesellschaft. „Menschen, die gerne tanzen, auf der Bühne stehen oder einfach nur gesellig mit anderen zusammen feiern und aktiv sein wollen, sind bei uns willkommen“, sagt Sabrina Uding, die zusammen mit Jennifer Begall und Nadine Ossmann den Trainerinnenstab der Gesellschaft bildet.

Bei der Mükage ist nicht alles Karneval. Auch gemeinsame Auflüge und die Teilnahme am Jugendfestival „Voll die Ruhr“ und am Weltkindertag in der Müga, stehen auf dem Programm. Darüber hinaus ist die Mükage am ersten Dezember-Wochenende in Saarn Gastgeberin eines Qualifikationsturnieres der Deutschen Meisterschaften im Karnevalstanz.

Neben dem Karnevalstanz ist man derzeit dabei, eine Tanzshow zu kreieren, mit der man auch zwischen den Sessionen, etwa bei Geburtstagen, Hochzeiten oder Betriebs- und Stadtteilfesten auftreten und etwas für die Vereinkasse tun kann.

Um die Tanzgarden fit zu machen und ganz individuell auf die persönlichen Zeitbudgets der Tänzerinnen und Tänzer eingehen zu können, bietet die Mükage jetzt fünf Trainingstage pro Woche an, die abwechselnd im Hotel Handelshof an der Friedrichstraße und in der Schulturnhalle an der Zunftmeisterstraße über die Bühne gehen. „Auch Mütter und Väter, die Spaß daran haben, können an unserem Aufwärmtraining teilnehmen“, unterstreicht Uding.

Weitere Informationen rund um die Mükage bekommt man bei Sabrina Uding unter der Rufnummer 01?57?85?5112?37 oder per E-Mail an: goldmarie21@yahoo.de sowie auf der im Umbau befindlichen Internetseite: www.muekage.de


Dieser Text erschien am 16. Februar 2017 in der Neuen Ruhr Zeitung



Sonntag, 19. Februar 2017

Der Vermittler und Türöffner: Rüdiger Simon bringt als Betriebsakquisiteur der Sozialagentur Arbeitgeber und Menschen zusammen, die nach langer Job-Pause wieder arbeiten wollen: Für beide Seiten ist das eine große Chance

Der studierte Sozialwissenschaftler Rüdiger Simon
Heute ist ein besonders guter Tag für Rüdiger Simon. Denn er fährt er zu einem Arbeitgeber, der eine seiner Klientinnen einstellen wird. Ihr erster Arbeitstag steht unmittelbar bevor. Der Betriebsakquisiteur der Sozialagentur vermittelt Langzeitarbeitslose ohne abgeschlossene Berufsausbildung auf den ersten Arbeitsmarkt. Eine herausfordernde Arbeit. „Ein toller Job, weil ich 100-prozentig von meiner Aufgabe überzeugt bin“, sagt der studierte Sozialwissenschaftler. Was ihn an seiner Arbeit sehr zufriedenstellt, ist die Tatsache, „dass ich die Menschen dort abholen kann, wo sie stehen. Ich brauche ihnen keine Stelle aufs Auge zu drücken, die gerade frei ist. Ich spreche stattdessen mit ihnen über ihre persönlichen Stärken, darüber, was sie gerne machen und was sie gerne machen würden, was sie sich zutrauen.“ Mit diesen Gesprächsinformationen ausgestattet, machen sich Rüdiger Simon und sein Kollege Sandrino Sabiu auf den Weg. Sie suchen Betriebe und Berufe, die zu ihren Bewerbern passen könnten.

Das tun sie nicht nur am Telefon in ihrem Büro in der sechsten Etage der Sozialagentur an der Eppinghofer Straße. Rüdiger Simon fährt mit seinem Auto kreuz und quer durch die Stadt, führt Gespräche mit Unternehmern und Geschäftsführern. Dabei findet so manches Gespräch über Persönlichkeiten, Potenziale und Anforderungen auch am Abend statt, weit außerhalb der Arbeitszeit Simons, die um 7.30 Uhr beginnt und um 16.30 Uhr endet.

„Ich gehe niemanden auf die Nerven. Ich überzeuge mit Fakten und überwinde die bei Arbeitgebern wie bei oft wenig selbstbewussten Bewerbern bestehenden Vorurteile mit dem Hinweis, dass beide Seiten nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen haben“, sagt der 57-Jährige.

Das Angebot von kostenlosen Probe-Praktika und die Lohnzuschüsse, die die Sozialagentur im Rahmen eines noch bis Ende August laufenden Bundesprogrammes geben kann, um Simons Kandidaten für eine zweite Chance in Arbeit zu vermitteln, sind für seine Gespräche die ersten und besten Türöffner. „Was viele Unternehmer überzeugt, unsere Bewerber, die zwischen 35 und 64 Jahren alt sind, einzustellen, ist das individuelle Coaching, mit dem wir sie beim Wiedereinstieg ins Berufsleben begleiten und unterstützen, so dass niemand mit möglichen Startschwierigkeiten alleine gelassen wird“, erzählt Simon.

Und deshalb ist der Betriebsakquisiteur auch nicht nur auf Arbeitgebertournee in der Stadt, sondern auch auf den sechs Etagen der Sozialagentur unterwegs, um mit Coaching-Mitarbeitern und Case-Managern zu besprechen, wo es in Einzelfällen hakt und wo noch nachgesteuert werden muss. Da geht es nicht nur um die Klassiker Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit, sondern auch um eigenverantwortliche Arbeitsorganisation und Kommunikationsstrategien im Umgang mit Kollegen, Kunden und Vorgesetzten, um am neuen Arbeitsplatz, trotz in der Regel hoher Motivation keinen Schiffbruch zu erleiden.

Wer die Gespräche mit anhört, die Simon im Laufe eines Tages mit Bewerbern führt, spürt, dass seine Arbeit auch seelisch belastend sein kann. „Da kommen Lebensschicksale auf den Tisch, die manchmal auch bedrückend sein können“, gibt Simon zu. „Ich höre mir jedes Detail einer Biografie an, um Bewerbern auch wirklich helfen und ihr persönliches Potenzial erfassen zu können. Aber ich ziehe innerlich auch immer eine Grenze, in dem ich mir sage: Das ist sein oder ihr und das ist mein Leben und jeder ist letztlich für sein eigenes Lebens selbst verantwortlich“, erläutert Simon seine persönliche Arbeitspsychologie.

Was ihm in seinen Gesprächen mit den vom Leben oft arg gebeutelten Bewerbern hilft, ist die eigene Berufsbiografie. Nach dem Studium arbeitete er zunächst als Einkaufsleiter einer Lebensmittelgenossenschaft, ehe er als Einrichtungsberater in die Möbelbranche wechselte. „Diese Erfahrungen haben mir gezeigt, was Arbeitgeber heute von ihren Beschäftigten an Leistungsbereitschaft und Flexibilität erwarten“, sagt Simon. Doch vor zehn Jahren wagte er einen durch Gespräche mit Studienkollegen motivierten Neustart, „weil mir in meinem Berufsleben bis dahin die Ethik zu kurz gekommen war.“ Der in seinen Jugendjahren durch die Friedens- und Umweltbewegung geprägte Sozialwissenschaftler widmete sich von nun an der sozialen Aufgabe, Langzeitarbeitslose in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln, ob in Diensten einer kommunalen Sozialagentur oder einer privat-öffentlichen Beschäftigungsförderungsgesellschaft. Das tat der gebürtige Mülheimer, der heute in Speldorf zuhause ist, nicht nur in seiner Heimatstadt, sondern auch in Gelsenkirchen und im Kreis Recklinghausen. Seinen vor über zehn Jahren vollzogenen Berufswechsel, hat Simon nicht bereut, auch wenn er seit dem von einer befristeten Projekt-Stelle zur nächsten springen muss. „Davon geht die Welt nicht unter. Das ist heute normal. Das Arbeitsleben ist heute spannend und offen“, sagt Simon auch seinen Klienten immer wieder, Sie bekommen mit seiner Hilfe einen in der Regel zunächst auf zwei Jahre befristeten Arbeitsplatz, etwa als Produktionsmitarbeiter, als Hauswirtschafterin oder auch als Assistent der Geschäftsführung. 55 abgeschlossene Arbeitsverträge stehen für Simon und seinen Kollegen Sabiu für 55 schöne Arbeitstage. Aber es gibt für Simon und Sabiu natürlich auch die schlechten Arbeitstage. „Das sind Tage, an denen ich feststellen muss, dass Bewerber oder Arbeitgeber unter ihren Möglichkeiten geblieben sind und ein Arbeitsverhältnis plötzlich beendet oder trotz eines guten Praktikums erst gar nicht zustande gekommen ist.“ Das sind Tage, an denen sich Simon auf den Feierabend mit seiner Lebensgefährtin und vielleicht mit einem Konzert oder Theaterbesuch freut, um dann einfach abschalten zu können.

Die Betriebsakquisiteure der Sozialagentur, Rüdiger Simon, und Sandrino Sabiu sind für interessierte Arbeitgeber unter 0208-45559?11 oder 0208-455?5986 erreichbar.


Dieser Text erschien am 18. Februar 2017 in der Neuen Ruhr Zeitung

Freitag, 17. Februar 2017

So gesehen: Gefühlte Jahreszeiten

Gestern Mittag hatte ich ein Gefühl, wie Weihnachten. Und das aus gutem Grund. Denn nach dem Mittagessen tischte mir Mutter einen Christstollen auf. „Haben wir denn nicht schon bald Ostern?“ fragte ich verwirrt. „Deshalb, ja. Der Stollen kommt aus dem Frosterfach und muss jetzt mal weg“, klärte mich Mutter auf. Sie kommt aus der Kriegsgeneration, die aus guten Gründen keine Lebensmittel wegwerfen kann, die noch genießbar sind. Also Augen zu und rein. Und siehe da, der Christstollen aus der Kühlung hatte sich gut gehalten und vermittelte ein Geschmackserlebnis zwischen Stuten und Rosinenbrot. Viel besser kann es bei einem Osterfrühstück auch nicht schmecken. Und bei genauerem Hinschauen, könnte man im Christstollen auch ein Osterlamm erkennen. Im Leben ist eben alles eine Frage der eigenen Interpretation und Perspektive. Das musste ich auch erkennen, als ich nach dem Mittagessen, winterlich gekleidet, zu einem Stadtrundgang aufbrach und dabei einen jungen Mann sah, der in Jeans und kurzärmeligem T-Shirt vor einem Café saß, und sich dort in aller Ruhe einen frühlingshaft anmutenden Salat schmecken ließ, frei nach der Devise: „Wann der Frühling anfängt, bestimme ich immer noch selbst.“ Was mich in meiner Witterungswahrnehmung bestätigte, war seine Freundin, die, neben ihm sitzend, im Wintermantel eine warmen Tee schlürfte.

Dieser Text erschien am 17. Februar 2017 in der Neuen Ruhr Zeitung 

Donnerstag, 16. Februar 2017

So gesehen: Entspannt durchs närrische Leben

Meine Damen. Aus gegebenem Anlass komme ich heute auf meine Glosse von gestern zurück. Denn heute (siehe Stadtteil) lädt die MüKaGe in Styrum zu ihrem Närrischen Hausfrauennachmittag ein. Sie können, müssen sich aber nicht als Hausfrauen begreifen, um im Alltag manchmal närrisch zu werden, wenn Mann und Kinder selbiges bereits zu sein scheinen.

Spätestens dann empfiehlt sich eine närrische Auszeit, in der man das, was einem im Alltag den letzten Nerv raubt, mal so richtig auslachen kann. Ohne dem Programm der MüKaGe-Müttergarde vorweggreifen zu wollen, darf sich Frau darauf freuen, dass sie, wie im richtigen Leben, der einen oder anderen Witzfigur begegnen wird, die dafür sorgt, dass vor allem die männlichen Nervensägen ihr verdientes Fett wegbekommen.


Denn medizinische Studien zeigen: Lachen ist gesund, weil es Stress abbaut, das Immunsystem stärkt, den Blutdruck senkt, die Durchblutung fördert, die Muskulatur trainiert und, aufgepasst, attraktiver macht. Denn wer entspannter ist, sieht einfach besser aus. Und das gilt natürlich auch für die Herrn, die zuhause entspannen können, während ihre Frauen bei der MüKaGe Karneval feiern.

Dieser Text erschien am 15. Februar 2017 in der Neuen Ruhr Zeitung 

Mittwoch, 15. Februar 2017

Vom Jobs zum Laternenanzünder und von Edeka zum Mülheimer Wohnungsbau: Ein Zeitsprung in der Stadtmitte

Ein Blick auf den heutigen Bereich zwischen Friedrich-Ebert-Straße,
Friedrichstraße und Bachstraße
Erst vor wenigen Tagen hat NRZ-Leser Gerd Wilhelm Scholl via Internet die hier zu sehende Ansichtskarte aus dem Jahr 1963 erstanden.

„Damals war ich 19 und die Friedrichstraße mit Rücksicht auf den Autoverkehr begradigt worden. Die Wohngebäude in der Bildmitte waren noch neu und die Ladenlokale in ihrem Erdgeschoss noch nicht besetzt“, erinnert sich Scholl.

Dort, wo wir heute auf einem kleinen gepflasterten Platz den 2006 von der Mülheimer Energiedienstleistungsgesellschaft aufgestellten Laternenanzünder sehen, stand 1963 noch die Jobs-Statue, die erst 2005 auf ihren alten Platz auf einem neuen Brunnen an der Petrikirche zurückkehren sollte. Dem inzwischen nicht mehr existierenden Verein der Altstadtfreunde um Horst van Emmerich sei Dank. „Wo heute die Firmenzentrale der Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft MWB steht, konnte man damals bei Edeka Hardenberg Lebensmittel einkaufen. Gleich daneben befand sich Fahrrad Zenz. Und in dem Haus, in dem heute die Schuldnerberatung der Arbeiterwohlfahrt sitzt, praktizierten damals Ärzte und ein Rechtsanwalt. Die Bier-Kneipe Törchen und ein Sanitätshaus waren nicht weit“, erzählt Scholl.

Heute findet man im Übergang zwischen Friedrich- und Friedrich-Ebert-Straße unter anderem das Ladenlokal der Flüchtlingsinitiative Willkommen in Mülheim. Geht man wieder etwas weiter in Richtung Bach- und Friedrichstraße, stößt man unter anderem auf ein Elektrofachgeschäft, auf Bausparkassen, auf eine Spiel- und ein Trinkhalle sowie auf ein Spracheninstitut und einen Bestatter. 

Dieser Text erschien am 13. Februar 2017 in der Neuen Ruhr Zeitung

Dienstag, 14. Februar 2017

So gesehen; Heiliger Valentin, hilf!

Heute gibt es ja für alles einen Tag. Warum also nicht auch für die Liebe. Am heutigen Valentinstag wird des heiligen römischen Priesters Valentin gedacht, der im dritten Jahrhundert seinen Kopf verlor, weil er sich über das Verbot des römischen Kaisers hinwegsetzte und Liebespaare nach christlichem Ritus vermählte.

Das passt, zugegeben nur im übertragenen Sinn, zu der Erfahrung vieler Verliebter, die in ihrem emotionalen Ausnahmezustand den Kopf verlieren.

Manche genießen diesen Zustand als ihr persönliches Happy End. Doch so manche enttäuschte Liebe führt im Laufe der Zeit zu der bitteren Erkenntnis: „Verliebt, verlobt, verraten und verkauft.“
Schon Kurt Tucholsky spottete: „Drum wird beim Happy End meist abgeblend’!“ Und manche Ehefrau, die ihre Gatten anfangs euphorisch präsentiert: „Darf ich Ihnen meinen Mann vorstellen!“, wird in späteren Ehejahren vielleicht zu der Gesprächseröffnung neigen: „Stellen Sie sich mal vor. Das ist mein Mann!“ Doch ohne Mann und Frau als zwei Seiten der menschlichen Medaille, das ist sicher, wäre das Leben langweilig.

Dieser Text erschien am 14. Februar 2017 in der Neuen Ruhr Zeitung

Montag, 13. Februar 2017

So gesehen: Wenn Er und Sie einkaufen

Wer einkaufen geht, weiß, dass Männer und Frau unterschiedlich einkaufen. Bei ihm dürfen Bockwurst und Bierchen auf keinen Fall fehlen. Sie sorgt dafür, dass Obst und Gemüse in den Einkaufswagen kommen.

Konsensfähig und geschlechtsneutral sind Schokolade und Knabberzeug aller Art. Bei Zeiten etwas zu vernaschen, macht Männern und Frauen also gleichermaßen Freude. Das lässt hoffen, nicht nur auf einen friedlichen und stressfreien Einkauf. „Ein paar Vitamine müssen sein, mein Schatz!“, sagte die Dame vor mir, ehe sie diverses Grünzeug auf das Kassenband warf und ihrem skeptisch dreinschauenden Mann, der seine Wurstpakete schon abgeworfen hatte, einen Kuss gab.

Frauen können ja so überzeugend sein. Küssen ist bekanntlich gesundheitsfördernd und der beste Vitaminstoß für die Seele. Allerdings wissen wir Männer schon seit Adam und Eva: So manches Früchtchen schmeckt süß, hat aber einen bitteren Nachgeschmack. Und deshalb decken wir uns vorsorglich immer wieder mit deftigen und herzhaften Lebensmitteln ein.


Dieser Text erschien am 13. Februar 2017 in der Neuen Ruhr Zeitung