Sonntag, 23. August 2009

Plakative Ansichten zur Eröffnung des neuen Medienhauses


Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Das Sprichwort kennen auch die Macher des Medienhauses. Deshalb ließen sie den Klaus D. Schiemann einfach mal machen. Sie erinnern sich. Das ist der Künstler, der uns mit den Motiven seines Mülheim-Schirms auch an Regentagen auf die Sonnenseiten der Stadt blicken lässt.


Jetzt hat er sich ein Plakat mit diversen Motiven zum Medienhaus aus der Feder fließen lassen. Das will ja schließlich auch zum Mülheimer Wahrzeichen werden, obwohl seine moderne Architektur mit dem Charme der Alten Post nicht mithalten kann und eher an das Berliner Kanzleramt oder den inzwischen abgerissenen Palast der Republik erinnert.


Und zwischen Klassik und Moderne lässt der Hajek-Brunnen grüßen. All diese Motive hat Schiemann in bester Popart-Manier auf seinem Plakat zur Eröffnung des Medienhauses verarbeitet. Dazwischen CDs und Bücher durch die Luft. Klar. Es geht ja um ein Medienhaus. Stadtbücherei, das war gestern.


Der Künstler im Rampenlicht macht dem Betrachter deutlich, dass man im Medienhaus Kultur nicht nur gedruckt oder ton- und bildtechnisch konserviert, sondern auch live erleben kann. Doch was wollte uns der Künstler mit Kamel und Elch sagen. Ein Schelm, der dabei an technisch weniger begabte Bibliotheksnutzer denkt, die angesichts der neuen Verbuchungsautomaten das Gefühl haben könnten: "Ich glaub, mich tritt ein Elche!" oder: "Ich bin doch ein Kamel!"


Mitnichten. Der Elch stehe für schwedische Krimis und das Kamel für Abeneteuer und ferne Länder. So klärt uns Bibliothekschef Klaus-Peter Böttger auf. Na ja. Dann können wir uns ja getrost auf das Abenteuer der modernen Bibliothekstechnik einlassen statt uns kriminell über sie zu ärgern.

Weitere Informationen über den Künstler Klaus D. Schiemann und seine Arbeit finden Sie unter http://www.klausschiemann.de/


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