Samstag, 1. Juli 2017

Tierliebe verbindet Generationen

Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht. So ist heute der Zeitgeist. So denkt man. Denkst du. Gestern erzählte uns ein 77-jähriger Leser ganz begeistert davon, wie er zusammen mit zwei jüngeren Männern und einer jungen Dame eine Enten-Familie in sichere Gefilde geleitete.

Es handelte sich keineswegs um lahme Enten. Im Gegenteil. Bei ihrem Familienausflug hatten sie offensichtlich den Weg von der Ruhr bis zur Aktienstraße gefunden. Nur mit dem Rückweg in die Enten-gerechten Gefilde taten sich die Entdecker-Enten etwas schwer.

Doch sie hatten Glück. Denn die generationsübergreifende Enten-Truppe fand zwischen parkenden Autos an der Aktienstraße eine generationsübergreifende und achtsame Menschen-Truppe, die sie mit Hilfe von Kartons in ihre artgerechte und damit sichere Heimat zurückbrachte. Sage noch einer, der Generationenvertrag funktioniere nicht mehr. Und was in Sachen Tierliebe möglich ist, sollte doch auch bei der menschlichen Nächstenliebe kein Problem sein.


Dieser Text erschien am 29. Juni 2017 in der Neuen Ruhr Zeitung 

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